Dorfgemeinschaft Gutenthakl e.V.

 

Dorfgemeinschaft Gutenthal e.V.

 

Am 24.07.2016 wurde bei der Gründungsversammlung, in der Gaststätte Kneipchen in Gutenthal, der Verein “Dorfgemeinschaft Gutenthal e.V.“ gegründet.

Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, die Dorfgemeinschaft und den Zusammenhalt der Gutenthaler zu festigen. Im Vordergrund stehen dabei Festveranstaltungen, wie z.B. das Herbstfest, und die Brauchtumspflege.

 

Jeder und jede, ob jung oder alt, aus Gutenthal und alle die sich mit uns verbunden fühlen, sind herzlich Willkommen mitzuwirken.

Die erzielten Gewinne werden zu 100% im Ort Gutenthal investiert.

Gemeinsam für ein tolles Dorfleben in Schloggath (oder auch Goundel).

 

Vorstand

1.Vorsitzender:                    Andreas Schneider

2.Vorsitzende:                      Bianca Lorse

Kassenwart:                          Werner Thees

stellv. Kassenwart:               Georg Trierweiler

Schriftführerin:                  Dorothea Gemmel-Zeimentz

stellv. Schriftführerin:      Evi Arend

Beisitzer:                              Pia Trierweiler

Beisitzer:                              Julian Gröber

 

Wappenerklärung

Einige Symbole des Gutenthaler Brauchtums haben wir in unser Vereinswappen aufgenommen:

Im Zentrum ein schieferfarbenes Antoniuskreuz mit zwei Glöckchen. Über dem Kreuz ein Schwein mit Eichenlaub. An den Fuß des Kreuzes ist eine Hott gelehnt.

Das Antoniuskreuz mit den beiden Glöckchen ist das Attribut des Hauptpatrons der Gutenthaler, des hl. Antonius des Einsiedlers. Dabei weist die Farbe des Kreuzes auf den Abbau von Schiefer hin, der früher in Gutenthal betrieben wurde. Das Schwein ist eine Anlehnung an die Zeit von 1818 bis 1839, in der der Sitz des Amtes Morbach und Merscheid nach Gutenthal verlegt wurde. In dieser Zeit nämlich war Gutenthal auch Marktort, an dessen Austragungsort im Gutenthaler Volksmund noch heute durch den Namen „Sajgass“ erinnert wird. Das Eichenlaub symbolisiert die tiefe Verbundenheit mit dem Wald, dem die Gutenthaler seit Jahrhunderten viel zu verdanken haben: Sei es der Nebenerwerb durch Holzeinschlag im Winter, Gerbsäuregewinnung der Eichenlohe, Brennholz für Heizung und Backes, Bauholz oder die nachhaltige Wiederaufforstung nach Kalamitäten, die von den Pflanzerfrauen bewerkstelligt wurde. Die Hott (auch Kiepe oder Huckelkorb genannt) zu Fuße des Kreuzes steht für die Arbeit in Wald und Feld, die ohne dieses Transportmittel nur schwer möglich war.